Eine der Kernaufgaben des Bundesverbandes Gemeinschaft Deutscher Tierrettungsdienste e.V. ist die Bildung und Vorhaltung einheitlicher Einsatzstrukturen für den Katastrophenfall.

Unter dem Begriff "Katastrophenfall" verstehen wir Großschadensereignisse jeglicher Art, bei denen neben einer Vielzahl verletzter Menschen auch eine Vielzahl an Tieren betroffen sind. Hierbei ist es unerheblich, ob es sich um Haus- oder Wildtiere handelt.

Großschadensereignisse können sein

  1. Hochwasserkatastrophen, bei denen Tiere zu ertrinken drohen
  2. Ölverschmutzungen der Gewässer
  3. Seuchengefärdungen, bei denen eine Vielzahl an Tieren evakuiert werden müssen
  4. Großbrände, z.B. in Tierheimen, Viehbetrieben oder Bauernhöfen.

Jeder Massenanfall an verletzen oder geschädigten Tieren stellt für die Behörden eine große Herausforderung dar, auf die sie meist nicht ausreichend vorbereitet sind. Der Bundesverband Gemeinschaft Deutscher Tierrettungsdienste verfügt mit seinen Mitglieds-Tierrettungen über eine Vielzahl an Ausstattungsmaterialien und Personal, um im Schadensfall in relativ kurzer Zeit entsprechende Strukturen einsatzbereit zur verfügung zu stellen, um den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) hilfreich zur Seite zu stehen.

Im Bundesland Bayern ist der Verband bereits in die Katastrophenschutzstrukturen eingebunden. Dies wollen wir zukünftig in weiteren Bundesländern erreichen.